Neu­bau der Nord­um­ge­hung Nordhorn

Infra­struk­tur + Ingenieurbau

Zur Ver­bes­se­rung der ver­kehr­li­chen Anbin­dung der Nie­der­graf­schaft ein­schließ­lich des grenz­über­schrei­ten­den Indus­trie- und Gewer­be­ge­bie­tes Euro­park der Gemein­de Emlich­heim (D) und Coe­vor­den (NL) sowie zur Ent­las­tung des stark fre­quen­tier­ten inner­städ­ti­schen Rings der Stadt Nord­horn wur­de die Nord­um­ge­hung zwi­schen den Bun­des­stra­ßen B 213 und B 403 seit 2002 geplant und 2020 fertiggestellt.

Die Nord­um­ge­hung ist als anbau­freie Stra­ße außer­halb bebau­ter Gebie­te mit maß­ge­ben­der Ver­bin­dungs­funk­ti­on ent­spre­chend der Stra­ßen­ka­te­go­rie A II gem. RAS‑N 1988 einzustufen.

Sie teilt sich in zwei Stre­cken­ab­schnit­te auf:

  • Stre­cken­ab­schnitt Nord zwi­schen B 403 und B 213
  • Stre­cken­ab­schnitt Süd zwi­schen Kno­ten­punkt B 213/Ostumgehung zur Nordumgehung

Aus die­sen bei­den Stre­cken­ab­schnit­ten ergibt sich eine Län­ge der Bau­stre­cke von ca. 8,55 km. Hin­zu kom­men kreu­zen­de und par­al­le­le Stra­ßen und Wege mit Län­gen von ca. ins­ge­samt ca. 4,5 km. Gemäß RAS‑Q wur­de der Quer­schnitt RQ 10,5 mit beid­sei­ti­gen Rand­strei­fen von 0,5 m auf­grund des hohen zu erwar­ten­den LKW-Anteils aus­ge­bil­det. Die Fahr­bahn­brei­te beträgt 8,00 m. Die Stra­ßen­ab­schnit­te Nord und Süd der Nord­um­ge­hung wur­den jeweils als Kraft­fahrt­stra­ße (Z 331) gewid­met. Ins­ge­samt fin­den sich im gesam­ten Stre­cken­ver­lauf fünf plan­glei­che Kno­ten­punk­te sowie acht Brückenbauwerke.

Stich­punk­te zur Referenz:

  • Tachy­me­tri­sche Vermessung
  • Vor­pla­nung
  • Grund­la­gen­er­mitt­lung
  • Ent­wurfs­pla­nung
  • Geneh­mi­gungs­pla­nung

Stich­punk­te zur Referenz:

  • Aus­füh­rungs­pla­nung
  • Aus­schrei­bung und Vergabe
  • Was­ser­tech­nik
  • Lärm­schutz