Blu­men­pa­vil­lon Heinrich-Haus

Neu­wied-Engers

Der Blu­men­pa­vil­lon „Cul­ter­ra Flo­ris­tik“ befin­det sich als zen­tra­ler Blick­fang im Orts­teil von Neu­wied-Heim­bach-Weis und ist ein öffent­lich­keits­na­her Bau­stein der Hein­rich-Haus gGmbH. Neben Ver­kaufs­flä­chen für Flo­ris­tik befin­den sich hier nun attrak­ti­ve, krea­ti­ve und hoch­wer­ti­ge Arbeits­plät­ze für Fer­ti­gung und Schulung.

Der Pavil­lon dient als Ausbildungs‑, Prä­sen­ta­ti­ons- und Arbeits­raum für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen, die hier im Berufs­bild Florist(in) aus­ge­bil­det wer­den oder im Rah­men der Werk­statt für behin­der­te Men­schen Hand in Hand mit dem Fach­per­so­nal und den Aus­zu­bil­den­den einen dau­er­haf­ten Arbeits­platz gefun­den haben.

Cha­rak­te­ris­ti­sches Haupt­au­gen­merk ist die fle­xi­ble Fas­sa­den­ge­stal­tung. Der Blu­men­pa­vil­lon prä­sen­tiert sich durch sei­ne varia­ble Außen­haut in unter­schied­li­cher Wei­se. Wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten zeigt sich der Pavil­lon durch die auf­ge­klapp­ten, ver­dreh­ba­ren, flo­ral, bestimm­ten Ele­men­te als offe­nes Haus. Nach Laden­schluss ver­schlie­ßen sich die Ele­men­te, einer Blü­te gleich, zu sei­ner schlich­ten Grund­ku­ba­tur. Gleich­zei­tig die­nen die per­fo­rier­ten, fle­xi­blen Ele­men­te dem Son­nen­schutz, sie sind schwenk­bar und kön­nen auf den jewei­li­gen Son­nen­stand abge­stimmt werden.

Neben einem Ver­kaufs­raum gibt es einen Bin­de­raum, Gemein­schafts­raum, Büro- und Sani­tär­räu­me, tech­ni­sche Räu­me und einen über­dach­ten Außen­be­reich zur Prä­sen­ta­ti­on der Floristik.

Das Büro LINDSCHULTE Thill­mann wur­de bereits bei der Pro­jekt­vor­pla­nung ein­ge­bun­den und hat alle am Bau Betei­lig­ten mit und ohne Behin­de­rung erfolg­reich bei der Ent­ste­hung des neu­en Laden­ge­schäf­tes zusam­men­ge­führt. Die Beson­der­heit des neu­en Blu­men­pa­vil­lons liegt in dem gro­ßen Anteil von Eigen­leis­tun­gen, die beim Bau von Aus­bil­dungs- und Werk­statt­be­rei­chen des Hein­rich-Hau­ses erbracht wur­den. Zusam­men mit den aus­füh­ren­den Hand­werks­be­trie­ben und dem Archi­tek­tur­bü­ro LINDSCHULTE Thill­mann wur­den Elek­tro­in­stal­la­ti­on, Maler­ar­bei­ten, der Bau der Ein­rich­tung von Ver­kaufs- und Arbeits­räu­men, die Son­nen­schutz­ele­men­te, sowie die Pflas­ter- und Pflanz­ar­bei­ten durch Mit­ar­bei­ter und Aus­zu­bil­den­de der ver­schie­de­nen Berei­che des Hein­rich-Hau­ses vor­ge­nom­men. Die­ses Pro­jekt ist ein rich­tungs­wei­sen­des Bei­spiel für das Bil­dungs­sys­tem Inklu­si­on basie­rend auf der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on, in dem Men­schen mit und ohne Behin­de­run­gen von Anfang an gemein­sam ler­nen und arbeiten.

Nut­zung: Laden­ge­schäft für Floristik

Aus­stat­tung: Fas­sa­de: Varia­ble Außen­haut — Son­nen­schutz­ele­ment, WDVS

Kon­struk­ti­on: Mas­siv­bau­wei­se aus Mau­er­werk, Flach­dach mit Dach­über­stand in Holzbauweise

Haus­tech­nik: Wär­me­pum­pe, Umwelt­ther­mie, Kühl­zel­len, Fußbodenheizung

Aus­bau: Flie­sen und Lin­ole­um, abge­häng­te teil­wei­se Akus­tik­de­cken, Wän­de Q3 gespachtelt

Auf­trag­ge­ber: Hein­rich-Haus gGmbH, Neuwied

Pla­nungs­zeit: April 2015 — August 2015

Bau­zeit: Juni 2015 — Janu­ar 2016

Sons­ti­ges:
Der offen­ge­hal­te­ne Pavil­lon ist mit per­fo­rier­ten Son­nen­schutz­ele­men­ten umge­ben. Die ein­zel­nen Ele­men­te sind schwenk­bar und kön­nen auf den jewei­li­gen Son­nen­stand abge­stimmt werden.

Der Pavil­lon dient als Ausbildungs‑, Prä­sen­ta­ti­ons- und Arbeits­raum für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen, die hier im Berufs­bild Florist(in) aus­ge­bil­det wer­den oder im Rah­men der Werk­statt für behin­der­te Men­schen Hand in Hand mit dem Fach­per­so­nal und den Aus­zu­bil­den­den einen dau­er­haf­ten Arbeits­platz gefun­den haben.

Die­ses Pro­jekt ist ein rich­tungs­wei­sen­des Bei­spiel für das Bil­dungs­sys­tem Inklu­si­on basie­rend auf der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on, in dem Men­schen mit und ohne Behin­de­run­gen von Anfang an gemein­sam ler­nen und arbeiten.